Ortsgruppe Aachen PDF Drucken E-Mail

Seitdem H2Works am 17.11.08 gegründet wurde, ist in Aachen eine Gruppe, in erster Linie aus Schülern bestehend, vor Ort sehr aktiv. Zahlreiche Projekte und Aktionen sind unter Vereinsaktionen nachzulesen.

 

Offizielle OG-Gründung: 03.11.2009

Letzte OG-Mitgliederversammlung: 23.03.2010

 

 

Ortsgruppenvorstand

 

 

 

Hintere Reihe von links nach rechts: Jan Engels, Thomas Engels, Kai Hippler (ehemalig)

Vordere Reihe: Alexander Zurhelle, Laura Grund, Jana Klinkenberg


 

 

Alexander Zurhelle ist Vorsitzender im Vorstand der OG-Aachen. Seit seiner Kindheit interessierte er sich vor allem für Naturwissenschaften. Mit den Teams HÜW und Zephyr nahm er schon an zahlreichen ingeneur- und naturwissenschaftlichen Wettbewerben (z. B. First Lego League, Formel 1 in der Schule) teil. Fasziniert von dem Konzept der Grünen Wasserstoffwirtschaft, begann er im Sommer 2009 seine Mitarbeit bei H2Works. Aus der Begeisterung entwickelte sich bald auch das Bewusstsein, dass unsere Welt eine Veränderung braucht. Auf diese Weise entwickelte er sich von einem Befürworter der Atomkraft zu einem Unterstützer der Grünen Wasserstoffwirtschaft. Zur Zeit besucht Alex die Stufe 12 des Einhard-Gymnasiums. Nach dem Abitur strebt er ein Chemiestudium an.

 

 

Jana Klinkenberg ist 2. Vorsitzende der Ortsgruppe Aachen von H2Works. Als sie in der 9. Klasse anfing, sich mit dem Thema Klimawandel auseinanderzusetzen, traf sie im Dezember 2008 auf Mitglieder des Vereins H2Works. Nach einem Vortrag und einigen Diskussionen engagiert sie sich nun mit völliger Überzeugung für den Verein und wurde so zur 2. Vorsitzenden der Aachener Ortsgruppe gewählt, wo sie nun aktiv die regionalen Aktionen organisiert und unterstützt. Sie besucht zurzeit die 10. Klasse des St. Ursula Gymnasiums und ist besonders von den Fächern Chemie und Phsyik begeistert.

 

 

Jan Engels ist Geschäftsführer der OG-Aachen. Er studiert Physik an der RWTH Aachen. Seit seinem Beitritt zu H2Works findet er besonders den Umstand bemerkenswert, dass es schon seit einigen Jahrzehnten eine technische Realisierungsmöglichkeit für den Aufbau einer effizienten und CO2-neutralen Energiewirtschaft gibt. Sein Interesse für den Verein sieht er außerdem in den Folgen der Klimaveränderung für Entwicklungs- und Schwellenländer, wie zum Beispiel Bangladesch, begründet.

 

 

Laura Grund ist Pressesprecherin der OG-Aachen. Mit ungefähr 13 Jahren begann sie sich für den Klimawandel und dessen Folgen zu interessieren. Je mehr sie darüber lernte, desto mehr interessierte sie sich an den Möglichkeiten den Klimawandel zu stoppen. Bereits in der 10. Klasse schrieb sie eine Facharbeit in der Schule über Initiativen gegen den Klimawandel in Aachen, um ihre Umgebung darauf aufmerksam zu machen. Anfang 2009 entdeckte sie den Verein H2Works und war von Anfang an von der Idee der Wasserstoffwirtschaft begeistert. Die Chance, etwas aktiv gegen den Klimawandel zu unternehmen und die Menschen zu sensibilisieren, gefiel ihr gut. Neben H2Works hat sie ehrenamtlich in einem Fair Trade Laden gearbeitet, um das globale Gleichgewicht zwischen den Entwicklungsländern und Industrienationen zu fördern.
Momentan ist sie Schülerin der Stufe 12 des Einhard-Gymnasiums und wird voraussichtlich 2011 ihr Abitur machen.

 

 

Thomas Engels ist Beisitzer im OG-Vorstand Aachen. Ihn beeindruckt zurzeit besonders, das der Chemiker und Nobelpreisträger (1909) Wilhelm Ostwald schon im Jahre 1887 zu folgender Erkenntnis gelangte:

"Haben wir ein galvanisches Element, welches aus Wasserstoff und dem Sauerstoff der Luft unmittelbar elektrische Energie liefert, dann stehen wir vor einer technischen Umwälzung, gegen welche die Erfindung der Dampfmaschine verschwinden muss. Denken wir nur, wie sich das Aussehen unserer Industrieorte verändern wird! Kein Rauch, kein Ruß, keine Dampfmaschine, ja kein Feuer mehr..."

Es ist nicht unmittelbar die Technik an der Sache, die Thomas Engels zum Unterstützer der Grünen Wasserstoffwirtschaft macht, es ist vielmehr die Tatsache, dass die Menschheit schon theoretisch seit einem halben Jahrhundert weiß und kann was sie nicht tut. "Worauf warten wir eigentlich noch bei der Umsetzung der Technik?", fragt sich zumindest Thomas Engels. Er hat 2010 an der Mies-van-der-Rohe-Schule in Aachen sein Abitur mit den Leistungskursen Mathematik und Elektrotechnik erreicht.