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Besuch der Solar Summits in Freiburg |
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von Stefanie Stemmer
Am 14.10.10 waren wir bei den Solar Summits 2010 in Freiburg (International Conference on Renewable and Efficient Energy Use)(http://www.solar-summits.com/).
Beim diesjährigen Kongress lag der thematische Schwerpunkt auf der „Entwicklung umweltverträglicher und nachhaltiger Antriebs- und Fahrzeugkonzepte und deren Implementierung auf dem Markt“.
Die Vorträge zu wasserstoffbetriebenen Autos fanden leider alle am 13. statt, sodass wir uns diese nicht anhören konnten. Am 14. ging es bei den Vorträgen zur Mobilität hauptsächlich um Elektroautos. Dabei wurden einerseits konkrete Vorschläge zur Markteinführung dieser Autos (sehr interessant: Better Place (http://www.betterplace.com/)) vorgestellt, andererseits aber auch sehr konstruktiv über mögliche Probleme und Vorteile für das Stromnetz diskutiert. Insbesondere der Vortrag von Simon Felsenstein (ABB) zur Gefahr der Überlastung des Stromnetzes durch zu viele ladende Autos in einem (regional) beschränkten Raum war sehr aufschlussreich und zeigte, dass beim Laden der Autos schwierige Konflikte zwischen fluktuierender Stromerzeugung, Belastung des Netzes und Wünschen des Nutzers entstehen können.
Es wurden jedoch auch Vorträge zu Wasserstoff allgemein gehalten. Besonders interessant war der Vortrag des Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE), das ebenso wie einige andere Redner die Nutzung von Wasserstoff als einzige wirkliche und verfügbare Lösung sieht, überschüssige Energie (insbesondere aus regenerativen Quellen) zu speichern und so die regenerative Energieerzeugung weiter auszubauen. Bereits heute sei der Ausbau von regenerativen Energien an eine Grenze gelangt, an der die Speicherung dringend nötig wird, um Überlastungen des Netzes zu vermeiden. Wasserstoff sei dabei der einzige Speicher, der sowohl verfügbar, als auch praktikabel und im großen Stil einsatzbereit ist. Als Speicherort wurden unter anderem Salzkavernen genannt, die schon seit Jahrzehnten zu diesem Zweck genutzt werden (u.a. in den USA und GB). Neben der erneuten Verstromung wurde von vielen das Konzept bevorzugt, den bei der Speicherung entstehenden Wasserstoffs als Treibstoff für Busse und Autos zu verwenden.
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