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Von Kai Hippler
Am Freitag, den 26.03.2010 fahren wir mit vier Mitgliedern der Ortsgruppe H2Works Aachen (Sebastian Muschik, Thomas Engels, Alexander Zurhelle und Kai Hippler) gemeinsam von Aachen mit dem Zug nach Gelsenkirchen um der 6. „Offenen Akademie“ beizuwohnen. Das Konzept der „Offenen Akademie“ ist dahingehend ausgerichtet, unabhängige Wissenschaft im Sinne des Gemeinwohls zu fördern, als Gegenpol zu wirtschaftlich orientierter Forschung.
Nachdem wir unseren Stand aufgebaut haben, beginnen wir um 11 Uhr mit einem 45 minütigen Vortrag über das heutige Energiesystem, eine grüne Wasserstoffwirtschaft und die Bemühungen von H2Works e. V. . Der Vortrag ist in unserem Downloadbereich als Power-Point Präsentation einsehbar.
Im Anschluss an unseren Vortrag folgte eine ebenfalls etwa 45 minütige, angeregte Diskussion, in der wir souverän Fragen zur Brennstoffzellentechnik, zur Sicherheit von Wasserstoff u. v. m. beantworten können. Außerdem erhalten wir viel Zuspruch zur Förderung der regenerativen Energien und Anerkennung für unsere Arbeit.
Nach der Diskussion führen wir noch Einzelgespräche an unserem Stand, an dem wir nochmal im Detail auf Fragen eingehen können. Wer unseren Vortrag verpasst hat, kann sich hier noch informieren. Der Stand bleibt bis zum späten Nachmittag aufgebaut und ist in der Zeit zwischen Vorträgen gut besucht.

H2Works Stand auf der Offenen Akademie (links: Thomas Engels, Beisitzer im Vorstand der OG-Aachen)
Die offene Akademie hält an diesem Tag noch zwei sehr interessante Vorträge über die (gesundheitliche) Belastung im Studium und über die Entstehung der Erde (Gegentheorie zur Urknalltheorie) für uns bereit. Gegen 18 Uhr beginnen wir mit dem Abbau unseres Standes und besuchen die Abendvorlesung „Der Hass auf den Westen“ mit Jean Ziegler (ehemaliger UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung). Hier erwartet uns in einem rhetorischen Feuerwerk ein kritischer Blick auf die Weltpolitik. Ziegler rückt den Hunger auf der Erde in den Fokus seines Vortrages und zeigt auf, wie die Industriestaaten einen Hass der restlichen Welt auf sich selbst provozieren würden.
Leider müssen wir mitten in der spannenden Diskussion zu Zieglers Vortrag den Saal verlassen um unseren Heimzug zu bekommen. Insgesamt ist der lehrreiche Tag für uns aber ein voller Erfolg.
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