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Von Jana Klinkenberg
Beim diesjährigen Umweltratschlag vom 27.6.09 bis 28.6.09 nahm unser Verein H2Works mit großem Erfolg teil. Unsere Gruppe von sieben Personen traf sich am Samstag um 7 Uhr am Aachener Hauptbahnhof um nach Gelsenkirchen aufzubrechen. Als wir alle pünktlich ankamen, war die Vorfreude bereits groß, da sich alle Vereinsmitglieder viel von diesem Treffen versprachen. Die Zugfahrt verlief sehr gut und wir hatten eine angenehme Reise, bei der wir uns noch einmal intensiv mit unserem bevorstehenden Vortrag beschäftigten. Angekommen in Gelsenkirchen fanden wir den Weg zur Gesamtschule ohne Probleme, dank der Ausschilderung und vor allem der hervorragenden Vorbereitung unseres Vorsitzenden Sebastian Muschik.
Am Umweltratschlag selber erworben wir zuerst Essensmarken und bekamen dann freundlicherweise einen Raum zugewiesen, in dem wir unser Gepäck lagern konnten. Anschließend folgte eine Ansprache, nach der sich auch jeweils jede der rund 20 Gruppen kurz vorstellen sollte. So bekamen wir einen kleinen Eindruck davon, was später an angebotenen Workshops und Vorträgen zur Auswahl stehen würde.
Die Organisatoren des Umweltratschlags begrüßten ebenfalls internationale Gäste aus den Niederlanden, aus Italien und sogar aus Peru. Außerdem wurden Grußworte aus aller Welt vorgelesen, zum Beispiel aus den USA und Kasachstan. Das internationale Interesse war also ebenso vorhanden wie das Nationale.
Nach einer kurzen Pause wurden uns unsere Räume zugewiesen, in denen wir unseren Vortrag für die Wasserstoffwirtschaft vorbereiten und später halten konnten. In der Zeit, in denen die Gruppen alles Nötige aufbauten, hatten die restlichen Gäste die Möglichkeit, weiterhin Speisen und Getränke zu sich zu nehmen und sich auf dem Umweltmarkt zu informieren.

Sebastian stellt das Konzept der Wasserstoffwirtschaft vor.
Der Tag war in zwei Abschnitte eingeteilt, in denen die Workshops abgehalten wurden. Unser Vortrag fand im ersten Teil statt und wir stießen dabei auf großen Zuspruch. Unser Workshop war mit ungefähr 15 Zuhörern gut besucht. Zwar gab es einige kritischen Nachfragen, doch waren viele Teilnehmer begeistert davon, mit welch großem Interesse und Engagement wir das Thema Energie verfolgen, obwohl wir eine der jüngsten anwesenden Organisationen waren. Zudem konnten wir alle Fragen beantworten und die meisten Vorurteile gegen Wasserstoff ausräumen. Des Weiteren kamen unser Poster und die Idee, die selbsterstellte Grafik in die Präsentation einzubauen, sehr gut an. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an unseren Grafiker Fabian Braun, der sich intensiv damit beschäftigt hat.

Hier das selbstentworfene Plakat zum Energiekonzept.
In der zweiten Zeitphase verteilten sich unsere Mitglieder in die verschiedenen Vorträge, die sie persönlich interessierten und auch dies war für uns sehr interessant, informativ und gab uns weitere Anstöße zum Nachdenken und weiterforschen.
Kurz vor Schluss spielten noch verschiedene Musikgruppen, die den anstrengenden aber sehr schönen Tag zum Ausklingen brachten.
Am nächsten Morgen brachen wir um ca. 9 Uhr wieder zum Umweltratschlag auf. Nach einem kurzen Resümee jeder Arbeitsgruppe konnte jede Person noch Lob, Kritik und Verbesserungsvorschläge äußern. Nachdem demokratisch beschlossen wurde, dass der nächste Umweltratschlag in zwei Jahren stattfindet, wurde eine Vorbereitungsgruppe gebildet, bei der sich jede Person melden konnte. Das Ziel wird vor allem sein die internationale Teilnahme zu stärken. Außerdem kamen viele Vorschläge wie z. B., dass jede Organisation eine Kurzfassung mit ihren Kontaktdaten auf der Internetseite veröffentlicht und ein Diskussionsforum auf der Homepage eingerichtet werden soll, damit der Umweltratschlag online weitergehen kann.
Am Ende bekam jede Person noch einmal die Gelegenheit sich bei anderen zu informieren, Fragen zu stellen und zu diskutieren, wobei wir wieder weitere Kontakte knüpfen konnten.
Die Rückfahrt um ca. 16 Uhr verlief wieder sehr ruhig und wir hatten noch einmal die Gelegenheit, unsere Eindrücke und Erfahrungen intensiv untereinander auszutauschen, zu besprechen und zu diskutieren.
Schlussendlich kann man sagen, dass der Umweltratschlag im Ganzen sehr gut organisiert war, uns viele Eindrücke mit auf den Weg gab und wir erfreulicherweise auf großen Zuspruch bei den umweltbewussten Teilnehmern kamen. Wir erhielten die Chance, neue Kontakte zu knüpfen, unser Konzept weiter zu verbreiten und Interessenten anzuregen, sich über die Wasserstoffwirtschaft zu informieren. Allgemein also ein sehr gutes Ergebnis für unseren Verein und wir freuen uns, dass wir am Umweltratschlag teilgenommen haben.
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